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Offizielle Notvorrat-Liste: BBK-Empfehlung und BLE-Tabelle verständlich erklärt

Sehen Sie die vollständigen aktuellen Beispielmengen für eine Person und zehn Tage und öffnen Sie die Originalquellen.

  • Vollständige Liste direkt auf der Seite
  • Ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Abfrage
  • Originalquellen von BBK und BLE sichtbar verlinkt
Stand: 14.07.2026AllesBereit ist keine Behörde – Originalquellen bleiben maßgeblichKategorie: Notvorrat & Lebensmittel
Ein Vorratskorb mit haltbaren Lebensmitteln und Wasser steht neben einer leeren Notvorrat-Checkliste in einem hellen Vorratsraum

Sie suchen die offizielle Notvorrat-Liste des Bundesamtes als kostenloses PDF und möchten sofort sehen, wie viel eine Person für zehn Tage braucht. Auf dieser Seite finden Sie die Ausgangswerte direkt vor sich: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können, und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) stellt dazu eine detaillierte Beispiel-Vorratstabelle und einen Vorratskalkulator bereit. Wir erklären beide Ebenen verständlich und verlinken die amtlichen Originalquellen. Die Mengen sind Beispielwerte, die Sie an Alter, Gesundheit, Allergien und tatsächliche Essgewohnheiten anpassen.

Kurz beantwortet: Es gibt keine gemeinsame Liste von BBK und BLE. Das BBK nennt das Ziel – möglichst zehn Tage Selbstversorgung, mindestens drei Tage als Einstieg. Die detaillierte Beispiel-Vorratstabelle für eine Person und zehn Tage stammt von der BLE und rechnet mit durchschnittlich 2.200 Kilokalorien pro Tag. Diese komplette Tabelle sehen Sie unten sichtbar auf der Seite, mit direkten Links zu den Originalquellen. AllesBereit ist keine Behörde; maßgeblich bleiben die Originalquellen.

  • BBK nennt das Ziel
  • BLE liefert die Beispieltabelle
  • Mengen als Beispielwerte anpassen

Diese Seite erklärt öffentlich zugängliche Empfehlungen von BBK und BLE. Diese Seite ist eine private Erklärung und kein amtliches Dokument. Die Mengen sind Beispielwerte und müssen an Alter, Gesundheit, Allergien, Ernährungsform, Lagerplatz und tatsächliche Essgewohnheiten angepasst werden.

Wer empfiehlt was? Das BBK empfiehlt möglichst zehn Tage Selbstversorgung und nennt drei Tage als hilfreichen Einstieg. Die BLE stellt die detaillierte Beispiel-Vorratstabelle, die ovo-lacto-vegetarische Variante und den Vorratskalkulator bereit. AllesBereit erklärt diese Angaben. BBK und BLE empfehlen kein AllesBereit-Produkt und haben diese Seite weder geprüft noch freigegeben.

Kurz beantwortet: Wo gibt es die offizielle Notvorrat-Liste als PDF?

Die detaillierte Beispiel-Vorratstabelle stammt vom Ernährungsvorsorge-Portal der BLE und ist dort als HTML-Tabelle und als PDF frei zugänglich; die Links dazu finden Sie weiter unten im Quellenteil. Eine gemeinsame Liste von BBK und BLE gibt es nicht: Das BBK nennt das Vorsorgeziel von möglichst zehn Tagen, die BLE liefert die konkrete Beispieltabelle und den Vorratskalkulator. Beide Ebenen erklären wir auf dieser Seite verständlich und getrennt.

Die komplette Tabelle sehen Sie hier vollständig und sichtbar – nicht nur hinter einem Download. Die Beispielmengen der BLE gelten für eine Person und zehn Tage bei durchschnittlich 2.200 Kilokalorien pro Tag und müssen an Alter, Gesundheit, Allergien und tatsächliche Essgewohnheiten angepasst werden. Einen ruhigen Überblick über die gesamte Haushaltsvorsorge bei AllesBereit finden Sie auf der Startseite.

Wer empfiehlt was? BBK, BLE und AllesBereit klar getrennt

Damit die offizielle Notvorrat-Liste richtig verstanden wird, lohnt der Blick auf die Rollen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt Haushalten, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können, und nennt drei Tage als hilfreichen Einstieg. Es nennt damit den Zeitraum und verweist auf die Rechenhilfe. Die konkreten Lebensmittelmengen stammen dagegen vom Ernährungsvorsorge-Portal der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): Sie stellt die detaillierte Beispiel-Vorratstabelle, eine ovo-lacto-vegetarische Variante und einen Vorratskalkulator bereit.

AllesBereit erklärt diese beiden Ebenen. Diese Seite orientiert sich an den öffentlich zugänglichen Angaben, ist aber keine amtliche Publikation. BBK und BLE empfehlen kein AllesBereit-Produkt und haben diese Seite weder geprüft noch freigegeben. Es gibt keine gemeinsam von BBK und BLE herausgegebene Liste – wer beide Rollen sauber trennt, liest die offiziellen Ausgangswerte korrekt.

BBK nennt das Ziel – BLE liefert die Tabelle. Die detaillierten Lebensmittelmengen stammen vom Ernährungsvorsorge-Portal der BLE. Das BBK empfiehlt den Zeitraum und verweist auf die Rechenhilfe. So bleibt nachvollziehbar, welche Angabe von welcher Stelle kommt.

Wer macht was? Rollen von BBK, BLE und AllesBereit
Quelle Aufgabe was sie bereitstellt wichtige Grenze
BBK nennt das Vorsorgeziel Empfehlung möglichst zehn Tage, drei Tage als Einstieg keine detaillierte Lebensmitteltabelle
BLE liefert die Mengen Beispiel-Vorratstabelle, vegetarische Variante, Vorratskalkulator Beispielwerte, keine persönliche Ernährungsvorgabe
AllesBereit erklärt und bereitet auf verständliche Erklärung mit Links zu den Originalquellen kein amtliches Dokument, nicht von BBK oder BLE geprüft

Originalquellen

Die vollständige Liste ist auf dieser Seite sichtbar – Sie müssen nichts herunterladen, um die Werte zu sehen.

Die Originalquellen finden Sie prominent im Quellenteil dieser Seite: die BBK-Empfehlung „Essen und Trinken bevorraten“ sowie die BLE-Vorratstabelle für Mischkost, die ovo-lacto-vegetarische Tabelle und den Vorratskalkulator. So können Sie jederzeit selbst nachlesen und die Werte an der Quelle prüfen. Unsere Erklärung ersetzt die Originalquellen nicht.

Originale gehen vor. Bei einer späteren Änderung von BBK oder BLE wird die AllesBereit-Darstellung erst nach neuer Prüfung aktualisiert. Maßgeblich sind immer die aktuellen Originalquellen, die im Quellenteil verlinkt sind.

Für wie viele Tage gilt die Empfehlung?

Das BBK empfiehlt Haushalten, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können. Zugleich sagt das BBK, dass bereits ein Vorrat für zumindest drei Tage hilfreich ist und schrittweise ausgebaut werden kann. Zehn Tage sind das deutsche Vorsorgeziel für die private Selbstversorgung, drei, fünf und sieben Tage sind Aufbauetappen auf diesem Weg – keine konkurrierenden Standards. Die BLE-Beispieltabelle rechnet passend dazu für eine Person und zehn Tage.

Wenn Platz oder Budget noch nicht reichen, beginnen Sie mit drei Tagen und erweitern in ruhigen Schritten. Diese Empfehlung ist keine gesetzliche Einkaufspflicht, keine Garantie, dass jede Krise nach zehn Tagen endet, und keine Aussage darüber, wann staatliche Hilfe einsetzt. Sie ist eine praktische Orientierung. Den Aufbau in vier ruhigen Einkäufen ohne Hamsterkauf vertieft der Umsetzungs-Ratgeber ausführlich – auf dieser Seite geht es um die Liste selbst.

Die komplette BLE-Liste für eine Person und zehn Tage

Die folgende Tabelle zeigt die vollständige Mischkost-Beispieltabelle der BLE für eine Person und zehn Tage – so, wie sie öffentlich zugänglich ist. Sie ist eine Orientierung für die Größenordnung, keine individuelle Ernährungsvorgabe und keine Liste, die Sie Produkt für Produkt exakt nachkaufen müssten. Wo bei Konserven „Abtropfgewicht“ steht, ist die Lebensmittelmenge nach dem Abgießen der Flüssigkeit gemeint, nicht das Füllgewicht der Dose. Kaffee und Tee sind zusätzliche Beispielpositionen; das Wasser für ihre Zubereitung stammt aus dem Getränkevorrat und wird nicht dazu addiert.

Betrachten Sie die einzelnen Beispielprodukte als austauschbare Bausteine innerhalb ihrer Gruppe: Übersetzen Sie jede Position in Lebensmittel, die Ihr Haushalt tatsächlich mag und verträgt. Bohnen und Erbsen können laut BLE beispielsweise durch andere Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen oder Lupinen ersetzt werden – prüfen Sie dabei Menge, Zubereitungsbedarf und Verträglichkeit, und nehmen Sie nicht für jedes konkrete Produkt gleiche Nährwerte an.

Vollständige BLE-Mischkost-Beispieltabelle für eine Person und zehn Tage (Beispielwerte, keine Marken)
Lebensmittelgruppe BLE-Beispiel Menge Bemerkung
Getreide, Brot, Kartoffeln Vollkornbrot, abgepackt 710 g haltbare, vertraute Formen wählen
Getreide, Brot, Kartoffeln Zwieback 180 g ohne Kochen essbar
Getreide, Brot, Kartoffeln Knäckebrot 710 g trocken lagern
Getreide, Brot, Kartoffeln Nudeln, roh 280 g Kochwasser einplanen
Getreide, Brot, Kartoffeln Reis, roh 180 g Kochwasser einplanen
Getreide, Brot, Kartoffeln Hafer- oder Getreideflocken 540 g auch kalt zubereitbar
Getreide, Brot, Kartoffeln Kartoffeln, roh 710 g geschält gerechnet
Gemüse und Pilze grüne Bohnen, Konserve 570 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Erbsen und Möhren, Konserve 640 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Rotkohl, Konserve 500 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Sauerkraut, Konserve 500 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Spargel, Konserve 290 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Mais, Konserve 290 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Pilze, Konserve 290 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze saure Gurken, Konserve 290 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Rote Bete, Konserve 290 g Abtropfgewicht
Gemüse und Pilze Zwiebeln, frisch 360 g kühl und trocken lagern
Obst Kirschen, Konserve 400 g Abtropfgewicht
Obst Birnen, Konserve 180 g Abtropfgewicht
Obst Aprikosen, Konserve 180 g Abtropfgewicht
Obst Mandarinen, Konserve 250 g Abtropfgewicht
Obst Ananas, Konserve 250 g Abtropfgewicht
Obst Rosinen 140 g ohne Kochen essbar
Obst Haselnusskerne 100 g ohne Kochen essbar
Obst Trockenpflaumen 250 g ohne Kochen essbar
Obst Frischobst 710 g zum Beispiel Apfel, Birne, Banane oder Orange
Getränke Mineralwasser 20 l Erwachsenen-Beispielmodell, siehe Wasser-Abschnitt
Getränke Zitronensaft 0,14 l zusätzliche Beispielposition
Getränke Instantkaffee 180 g zusätzliche Position, Wasser aus dem Getränkevorrat
Getränke schwarzer Tee, trocken 90 g zusätzliche Position, Wasser aus dem Getränkevorrat
Milch und Milcherzeugnisse H-Milch 3,5 % Fett 2 l nach Öffnung kühlpflichtig
Milch und Milcherzeugnisse Hartkäse 500 g Kühlbedarf beachten
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Thunfisch, Konserve ohne Öl 165 g Abtropfgewicht
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Ölsardinen 50 g Abtropfgewicht
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Heringsfilet in Soße, Konserve 50 g Abtropfgewicht
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Corned Beef, Konserve 160 g Angabe als Füllgewicht
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Kalbsleberwurst, Konserve 160 g Angabe als Füllgewicht
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Dauerwurst, zum Beispiel Salami 160 g Kühlbedarf prüfen
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Bockwürstchen, Konserve 160 g Abtropfgewicht
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Eier, Größe M 5 Stück Kühlbedarf beachten
Fette und Öle Streichfett 180 g zum Beispiel Butter oder Margarine
Fette und Öle Speiseöl 0,15 l zum Beispiel Rapsöl, kühl und dunkel lagern

Die sieben Gruppensummen auf einen Blick

Wenn Sie die vielen Einzelpositionen zusammenfassen, ergeben sich sieben Gruppensummen für eine Person und zehn Tage. Diese Übersicht hilft, die Größenordnung schnell zu erfassen und in Lebensmittel zu übersetzen, die Ihr Haushalt mag. Auch diese Summen sind Beispielwerte und keine starre Einkaufsliste – die konkreten Mengen passen Sie an Personen, Alter und Essgewohnheiten an.

Grafik: die sieben BLE-Gruppensummen für eine Person und zehn Tage – Getreide 3,3 kg, Gemüse 4 kg, Obst 2,5 kg, Getränke 20 l, Milch 2,5 kg, Eier und Fleisch 1,2 kg, Fette 330 g
Die sieben BLE-Gruppensummen für eine Person und zehn Tage als Größenordnung.
Gruppensummen für eine Person und zehn Tage (BLE-Beispielwerte)
Gruppe BLE-Beispielmenge wichtige Fußnote individuell anpassen?
Getreide, Brot, Kartoffeln 3,3 kg Mischung aus direkt essbaren und gekochten Formen ja, an Vorlieben anpassen
Gemüse und Pilze 4,0 kg Konservenangaben meist als Abtropfgewicht ja, an Verträglichkeit anpassen
Obst 2,5 kg Konserven, Trockenobst und Frischobst gemischt ja, an Vorlieben anpassen
Getränke 20 l Erwachsenen-Beispielmodell, siehe Wasser-Abschnitt ja, nach Personengruppe differenzieren
Milch und Milcherzeugnisse 2,5 kg Kühlbedarf und Haltbarkeit beachten ja, an Verträglichkeit anpassen
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch 1,2 kg ovo-lacto-vegetarische Variante: rund 1,3 kg ja, an Ernährungsform anpassen
Fette und Öle 330 g kühl und dunkel lagern ja, an Bedarf anpassen

Was bedeuten 2.200 Kilokalorien?

Die BLE-Beispieltabelle rechnet mit einer durchschnittlichen täglichen Energiezufuhr von 2.200 Kilokalorien pro Person. Diese Zahl ist die Rechenbasis der Beispieltabelle – keine individuelle Ernährungsempfehlung und keine Aussage, dass genau diese Menge für jeden Erwachsenen passt. Der tatsächliche Bedarf kann nach Alter, Körpergröße, Aktivität, Erkrankung, Schwangerschaft oder Stillzeit deutlich abweichen.

Wichtig ist deshalb die richtige Einordnung: Rechnen Sie Kinder nicht mit dem Erwachsenenmodell hoch und reduzieren Sie Senioren nicht pauschal. Eine Familie ergibt sich nicht durch einfaches Multiplizieren der Liste, und für Säuglinge gibt die BLE hier bewusst keine Menge an. AllesBereit führt keine persönliche Kalorienrechnung durch. Für eine individuelle Einschätzung ist eine Ernährungsfachkraft die richtige Adresse.

Modellbasis, nicht persönlicher Bedarf. Die BLE rechnet beispielhaft mit 2.200 Kilokalorien pro Person und Tag. Alter, Gesundheit und persönliche Situation können abweichen. Diese Zahl ist kein persönliches Tagesziel und keine Aussage, dass diese Menge für jeden Erwachsenen passt. Individuellen Bedarf klären Sie bei Bedarf mit einer Ernährungsfachkraft.

Wasser: Erwachsene, 65+ und Kinder richtig einordnen

Wasser wird in der BLE-Beispieltabelle differenziert betrachtet, und diese Unterschiede sind wichtig. Für Erwachsene nennt das Modell 20 Liter für zehn Tage. Diese Menge umfasst durchschnittlich 1,5 Liter Getränke und 0,5 Liter Kochwasser pro Tag, also 15 Liter Getränke plus 5 Liter Kochwasser über zehn Tage. Die 20 Liter sind damit nicht ausschließlich Trinkwasser, sondern schließen das Wasser für die Zubereitung mit ein.

Bei anderen Personengruppen gelten andere Ausgangswerte. Für Menschen ab 65 nennt die BLE zwei Liter Getränke pro Tag, das sind 20 Liter Getränke in zehn Tagen; Kochwasser kommt passend zur Lebensmittelauswahl hinzu. Für Kinder bis zwölf, nicht Säuglinge, nennt die BLE durchschnittlich einen Liter Getränke pro Tag, also 10 Liter Getränke in zehn Tagen, ebenfalls plus passendes Kochwasser. Für Säuglinge gibt die BLE hier keine Menge an. Diese Angaben sind keine medizinische Empfehlung. Wie Sie Trink- und Kochwasser ausführlich planen, vertieft der Wasser-Ratgeber.

Wasser richtig lesen – Ausgangswerte nach Personengruppe für zehn Tage
Personengruppe BLE-Hinweis Getränke zehn Tage Getränke Kochwasser Einordnung
Erwachsene 1,5 l pro Tag 15 l 5 l 20 l gesamt im Erwachsenenmodell
ab 65 2 l pro Tag 20 l passend zur Lebensmittelauswahl mehr Getränke, Kochwasser separat
Kinder bis 12, nicht Säuglinge 1 l pro Tag 10 l passend zur Lebensmittelauswahl keine Erwachsenenliste multiplizieren
Säuglinge keine Angabe keine pauschale Menge keine pauschale Menge individuell, keine medizinische Empfehlung

20 Liter im BLE-Erwachsenenmodell. 15 Liter Getränke plus 5 Liter Kochwasser für zehn Tage. Die 20 Liter sind also nicht ausschließlich Trinkwasser, sondern enthalten das Wasser für die Zubereitung.

Mehr Getränke, Kochwasser separat. Die BLE nennt zwei Liter Getränke pro Tag für Personen ab 65. Das sind 20 Liter Getränke in zehn Tagen; Kochwasser kommt passend zur Lebensmittelauswahl hinzu. Verwechseln Sie diese 20 Liter Getränke nicht mit den 20 Litern gesamt im Erwachsenenmodell.

Keine Erwachsenenliste multiplizieren. Für Kinder bis zwölf nennt die BLE einen Liter Getränke pro Tag, nicht jedoch eine vollständige Kinder-Lebensmitteltabelle. Säuglinge werden hier nicht berechnet. Für Kinder und Säuglinge planen Sie individuell und mit fachlicher Beratung.

Was bedeutet Abtropfgewicht?

Bei vielen Konserven bezieht sich die BLE-Menge auf das Abtropfgewicht, nicht auf das gesamte Füllgewicht der Dose oder des Glases. Das Abtropfgewicht ist die Lebensmittelmenge, die übrig bleibt, wenn die Aufgussflüssigkeit abgegossen ist. Wer das übersieht, plant leicht zu wenig ein, weil eine Dose deutlich schwerer ist als ihr abgetropfter Inhalt.

Ein Beispiel macht es deutlich: Eine 800-Gramm-Dose Gemüse enthält oft rund 640 Gramm Abtropfgewicht. Wenn die BLE also 640 Gramm Abtropfgewicht nennt, entspricht das ungefähr einer solchen Dose – nicht mehreren. Achten Sie beim Einkauf deshalb auf die Angabe „Abtropfgewicht“ auf dem Etikett und planen Sie die Menge danach.

Nicht mit dem Füllgewicht verwechseln. Bei vielen Konserven meint die BLE die Lebensmittelmenge nach dem Abgießen der Flüssigkeit. Abtropfgewicht und Füllgewicht sind nicht dasselbe – rechnen Sie mit dem abgetropften Inhalt.

Mengen in Packungen übersetzen – ohne starre Einkaufsvorgabe

Die Grammwerte der BLE lassen sich in nachvollziehbare Haushalts- und Packungslogik übersetzen, ohne dass daraus ein Kaufzwang wird. Handelsübliche Packungen treffen die Beispielmengen selten exakt: Eine Dose fasst etwas mehr oder weniger, als die Liste nennt. Planen Sie deshalb flexibel und runden Sie zu Ihren üblichen Packungsgrößen, statt jede Position aufs Gramm nachzukaufen.

Die folgende Übersicht zeigt, wie eine solche Übersetzung aussehen kann – mit Platz für Ihre eigene Auswahl. Notieren Sie sich Ihre tatsächliche Packung, ob sich die Angabe auf Füll- oder Abtropfgewicht bezieht, wie viel Überhang übrig bleibt, wie lange der Inhalt nach dem Öffnen hält und wo Sie ihn lagern. So bleibt die Liste eine Orientierung, keine starre Einkaufsvorschrift. Als praktische Beispielposition steht etwa „500 g Hartkäse können auf mehrere kleinere Packungen verteilt werden“.

Packungsgröße planen (Beispielzeilen ohne Marken)
BLE-Menge meine Packung Füll- oder Abtropfgewicht Überhang nach Öffnung Lagerort
Brot und Knäckebrot Packung selbst eintragen Nettogewicht gering trocken, zeitnah verbrauchen Speisekammer
Gemüsekonserve Dosengröße selbst eintragen Abtropfgewicht je nach Dosengröße gekühlt, rasch verbrauchen kühl und dunkel
Obstkonserve Dosen- oder Glasgröße Abtropfgewicht je nach Größe gekühlt, rasch verbrauchen kühl und dunkel
H-Milch Packungsanzahl eintragen Füllmenge gering bei passender Größe nach Öffnung kühlpflichtig ungeöffnet trocken
Hartkäse mehrere kleine Packungen Nettogewicht gering bei Aufteilung gekühlt lagern Kühlbedarf beachten
Wasser Flaschen- oder Kanistergröße Füllmenge gering angebrochen zeitnah nutzen kühl, dunkel, kein Sonnenlicht
Öl Flaschengröße eintragen Füllmenge gering kühl und dunkel vor Wärme und Licht schützen

Vegetarische BLE-Liste: ovo-lacto, nicht vegan

Für vegetarische Haushalte stellt die BLE eine eigene Beispieltabelle bereit. Sie ist ausdrücklich ovo-lacto-vegetarisch, enthält also Eier und Milchprodukte, und ist nicht vegan. Die übrigen Gruppen entsprechen der Mischkosttabelle; anstelle von Fleisch, Wurst und Fisch tritt eine Ersatzgruppe von rund 1,3 kg. Diese umfasst als Beispiele etwa 200 g Tofu, 150 g vegetarische Bratlinge, 230 g vegetarische Wurst oder Würstchen, 250 g pikanten vegetarischen Brotaufstrich, 200 g vegetarische Salami sowie fünf Eier der Größe M.

Wichtig ist die Kühlpflicht: Viele dieser Ersatzprodukte sowie Eier und Käse müssen gekühlt gelagert werden und sind nicht ungekühlt haltbar. Prüfen Sie deshalb bei jedem Produkt die konkrete Verpackung und den Lagerhinweis und planen Sie für einen möglichen Stromausfall ungekühlt haltbare Alternativen ein. Ein veganer Vorrat braucht eine eigene, fachlich geprüfte Zusammensetzung – die vegetarische BLE-Tabelle ist dafür kein Ersatz.

Mischkost oder ovo-lacto-vegetarisch?
Bereich Mischkost vegetarische BLE-Variante wichtige Grenze
Hauptgruppe Eier, Fleisch, Wurst, Fisch Eier und vegetarische Ersatzprodukte gleiche Rolle, andere Produkte
Gruppensumme rund 1,2 kg rund 1,3 kg Beispielwert, individuell anpassen
Beispiele Thunfisch, Corned Beef, Dauerwurst Tofu, Bratlinge, vegetarische Wurst und Salami, Brotaufstrich keine Nährwertgleichheit behaupten
Eier fünf Eier, Größe M fünf Eier, Größe M enthalten Ei, daher nicht vegan
Kühlpflicht teils Konserven ungekühlt haltbar viele Ersatzprodukte kühlpflichtig Verpackung und Lagerhinweis prüfen
vegan? nein nein eigene, fachlich geprüfte Basis nötig
individuelle Anpassung an Vorlieben und Verträglichkeit an Vorlieben und Verträglichkeit keine Fleischkonserve als Pflicht

Ovo-lacto ist nicht vegan. Die BLE-Variante enthält Eier und Milchprodukte. Kühlpflichtige Ersatzprodukte müssen gesondert betrachtet werden. Wer vegan plant, braucht eine eigene, fachlich geprüfte Zusammensetzung und kann diese Tabelle nicht einfach übernehmen.

Kühlpflicht und Stromausfall mitdenken

Nicht jedes Beispielprodukt der Liste ist ungekühlt haltbar. H-Milch ist ungeöffnet haltbar, nach dem Öffnen aber kühlpflichtig und zeitnah zu verbrauchen; Hartkäse, Eier, Dauerwurst und viele vegetarische Ersatzprodukte benötigen Kühlung. Weil ein Notfall mit einem Stromausfall zusammentreffen kann, sollten Sie kühlpflichtige Beispiele nicht als alleinige Basis planen, sondern ausreichend direkt essbare, ungekühlt haltbare Alternativen einlagern.

Prüfen Sie bei jedem Produkt den Lagerhinweis und behandeln Sie kühlpflichtige Ware als Ergänzung, nicht als Fundament. Bei einem Stromausfall halten Sie Kühl- und Gefriertüren geschlossen und nutzen den Inhalt zuerst, solange die Lebensmittelsicherheit gegeben ist – eine feste Stunden- oder Tagesgarantie gibt es dafür nicht. Wie Sie Kühlung und Lebensmittel bei Stromausfall einordnen, vertieft der Energie-Ratgeber; wie Sie Lebensmittel mit wenig Energie zubereiten, zeigt der Koch-Ratgeber.

Nicht jedes Beispiel ist ungekühlt nutzbar. Prüfen Sie Lagerhinweise und planen Sie ausreichend direkt essbare, ungekühlt haltbare Alternativen. Kühlpflichtige Beispielprodukte benötigen eine stromausfallsichere Alternative oder eine individuelle Planung und sind keine stabile Basis für einen ungekühlten Notvorrat.

So setzen Sie die Liste im Alltag um

Diese Seite zeigt die Liste selbst; die praktische Umsetzung vertieft der Ratgeber Notvorrat anlegen. Kurz gesagt: Zählen Sie zuerst Ihren vorhandenen Bestand, schließen Sie damit drei Tage und erweitern Sie in vier ruhigen Einkäufen auf möglichst zehn Tage. Übersetzen Sie jede Gruppe in Lebensmittel, die Ihr Haushalt wirklich mag und verträgt, und passen Sie die Beispielmengen an Personen, Alter und Essgewohnheiten an.

Verbrauchen Sie den Vorrat im Alltag, nutzen Sie ältere Ware zuerst und kaufen Sie Entnommenes direkt nach – so bleibt er frisch und vollständig. Denken Sie Wasser, Kochmöglichkeit und Lagerplatz von Anfang an mit und halten Sie Lebensmittelvorrat und persönliche Medikamente getrennt. Den vollständigen Ablauf mit Rotation und Lagerung zeigt der Umsetzungs-Ratgeber zum Anlegen des Notvorrats – dort geht es um das Wie, hier um die Liste.

Häufige Fragen

Wo finde ich die offizielle Notvorrat-Liste als PDF?

Die detaillierte Beispiel-Vorratstabelle stammt vom Ernährungsvorsorge-Portal der BLE und ist dort als HTML-Tabelle und als PDF frei zugänglich. Die direkten Links finden Sie im Quellenteil dieser Seite. Die komplette Tabelle sehen Sie außerdem hier vollständig auf der Seite.

Ist die AllesBereit-Liste ein amtliches Dokument?

Nein. Diese Seite ist eine private Erklärung, die sich an öffentlich zugänglichen Empfehlungen von BBK und BLE orientiert. Sie ist keine amtliche Publikation. BBK und BLE haben diese Seite weder geprüft noch freigegeben und empfehlen kein AllesBereit-Produkt. Maßgeblich bleiben immer die amtlichen Originalquellen, die im Quellenteil verlinkt sind.

Was empfiehlt das BBK genau?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können. Zugleich nennt es drei Tage als hilfreichen Einstieg, der schrittweise ausgebaut werden kann. Das BBK nennt damit den Zeitraum und verweist auf die Rechenhilfe. Es stellt selbst keine detaillierte Lebensmitteltabelle bereit – diese kommt von der BLE. Die Empfehlung ist eine allgemeine Vorsorgeorientierung, keine gesetzliche Einkaufspflicht.

Welche Rolle hat die BLE?

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung stellt die detaillierte Beispiel-Vorratstabelle für eine Person und zehn Tage, eine ovo-lacto-vegetarische Variante und einen Vorratskalkulator bereit. Sie liefert damit die konkreten Lebensmittelmengen, die das BBK-Ziel ausfüllen. Die Werte sind Beispielwerte auf Basis von durchschnittlich 2.200 Kilokalorien pro Tag und keine persönliche Ernährungsvorgabe. Die Originalquellen der BLE sind im Quellenteil direkt verlinkt.

Gibt es eine gemeinsame Liste von BBK und BLE?

Nein, es gibt keine gemeinsam von BBK und BLE herausgegebene Liste. Das BBK nennt das Vorsorgeziel von möglichst zehn Tagen, und die BLE stellt die detaillierte Beispiel-Vorratstabelle und den Vorratskalkulator bereit. Diese beiden Ebenen gehören zusammen, stammen aber von unterschiedlichen Stellen. Wer beide Rollen sauber trennt, liest die offiziellen Ausgangswerte korrekt und vermeidet Missverständnisse über die Herkunft der Angaben.

Für wie viele Tage gilt die Empfehlung?

Das BBK empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können. Zehn Tage sind das deutsche Vorsorgeziel für die private Selbstversorgung. Drei, fünf und sieben Tage sind Aufbauetappen auf diesem Weg, keine konkurrierenden Standards. Wer noch nicht so weit ist, beginnt mit drei Tagen und erweitert in ruhigen Schritten. Die BLE-Beispieltabelle rechnet passend dazu für eine Person und zehn Tage.

Reichen auch drei Tage?

Drei Tage sind ein guter und vollwertiger Einstieg, aber kein Ersatz für das eigentliche Ziel von möglichst zehn Tagen. Das BBK nennt drei Tage ausdrücklich als hilfreichen Anfang, der schrittweise ausgebaut werden kann. Gerade bei wenig Platz oder Budget ist ein solider Drei-Tage-Vorrat besser als gar keiner. Erweitern Sie dann in Ruhe über fünf und sieben auf zehn Tage, sobald sich Gelegenheit findet.

Gilt die Liste pro Person?

Ja, die BLE-Beispieltabelle gilt für eine Person und zehn Tage. Für mehrere Personen ist sie ein Ausgangspunkt, aber kein einfacher Multiplikator: Kinder rechnen Sie nicht mit dem Erwachsenenmodell hoch, Senioren reduzieren Sie nicht pauschal, und Säuglinge werden hier nicht berechnet. Passen Sie die Mengen an die tatsächlichen Personen, ihr Alter, ihre Gesundheit, Allergien und Essgewohnheiten an, statt die Liste starr zu vervielfachen.

Was bedeuten 2.200 Kilokalorien?

Die 2.200 Kilokalorien pro Tag sind die Rechenbasis der BLE-Beispieltabelle, keine individuelle Ernährungsempfehlung. Der tatsächliche Bedarf kann je nach Alter, Körpergröße, Aktivität, Erkrankung, Schwangerschaft oder Stillzeit deutlich abweichen. Rechnen Sie Kinder nicht mit dem Erwachsenenmodell hoch und reduzieren Sie Senioren nicht pauschal. AllesBereit führt keine persönliche Kalorienrechnung durch. Für eine individuelle Einschätzung ist eine Ernährungsfachkraft die richtige Adresse.

Muss ich alle Lebensmittel exakt so kaufen?

Nein. Die BLE-Tabelle ist ein Beispiel, keine starre Einkaufsliste. Die einzelnen Produkte sind austauschbare Bausteine innerhalb ihrer Gruppe. Übersetzen Sie jede Position in Lebensmittel, die Ihr Haushalt wirklich mag und verträgt. Bohnen und Erbsen können laut BLE etwa durch andere Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen oder Lupinen ersetzt werden. Wichtig ist die ungefähre Menge je Gruppe, nicht das exakte einzelne Produkt.

Wie viel Wasser ist vorgesehen?

Für Erwachsene nennt das BLE-Modell 20 Liter für zehn Tage. Diese Menge umfasst durchschnittlich 1,5 Liter Getränke und 0,5 Liter Kochwasser pro Tag, also 15 Liter Getränke plus 5 Liter Kochwasser. Für Menschen ab 65 und für Kinder gelten andere Ausgangswerte. Die Angaben sind keine medizinische Empfehlung. Wie Sie Trink- und Kochwasser ausführlich planen, vertieft der gesonderte Wasser-Ratgeber.

Sind die 20 Liter nur Trinkwasser?

Nein. Die 20 Liter im Erwachsenenmodell umfassen 15 Liter Getränke und 5 Liter Kochwasser für zehn Tage, also durchschnittlich 1,5 Liter Getränke und 0,5 Liter Zubereitungswasser pro Tag. Das Wasser für Kaffee und Tee stammt ebenfalls aus diesem Getränkevorrat und wird nicht zusätzlich addiert. Die 20 Liter sind damit nicht ausschließlich Trinkwasser, sondern schließen das Wasser für die Zubereitung ein.

Wie viel Wasser sollten Menschen ab 65 einplanen?

Für Menschen ab 65 nennt die BLE zwei Liter Getränke pro Tag, das sind 20 Liter Getränke für zehn Tage. Kochwasser kommt passend zur Lebensmittelauswahl hinzu. Verwechseln Sie diese 20 Liter Getränke nicht mit den 20 Litern gesamt im Erwachsenenmodell, die bereits Kochwasser enthalten. Diese Angabe ist keine medizinische Empfehlung; bei besonderem Bedarf ist eine ärztliche oder fachliche Einschätzung sinnvoll.

Wie viel Wasser brauchen Kinder?

Für Kinder bis zwölf, nicht Säuglinge, nennt die BLE durchschnittlich einen Liter Getränke pro Tag, also 10 Liter Getränke für zehn Tage. Kochwasser kommt passend zur Lebensmittelauswahl hinzu. Multiplizieren Sie dafür nicht die Erwachsenenliste. Diese Angabe ist keine medizinische Empfehlung. Für Kinder planen Sie insgesamt individuell und beziehen bei Bedarf den Kinderarzt oder eine fachliche Beratung ein.

Gilt die Liste für Säuglinge?

Nein. Für Säuglinge gibt die BLE hier keine Menge an, weder für Wasser noch für Lebensmittel. Säuglingsnahrung planen Sie individuell nach den Herstellerangaben, mit sicherem Trinkwasser und sauberer Zubereitung. Vorbereitete Nahrung lagern Sie nicht langfristig ungekühlt. Bei Fragen oder besonderen Anforderungen sind Kinderarzt, Hebamme oder eine Fachberatung die richtigen Ansprechpartner. Diese Seite berechnet ausdrücklich keine Säuglingsmengen.

Was bedeutet Abtropfgewicht?

Das Abtropfgewicht ist die Lebensmittelmenge, die übrig bleibt, wenn die Aufgussflüssigkeit einer Konserve abgegossen ist. Bei vielen Konserven bezieht sich die BLE-Menge auf dieses Abtropfgewicht, nicht auf das gesamte Füllgewicht. Eine 800-Gramm-Dose Gemüse enthält oft rund 640 Gramm Abtropfgewicht. Achten Sie beim Einkauf auf die Angabe „Abtropfgewicht“ auf dem Etikett, damit Sie nicht zu wenig einplanen. Abtropf- und Füllgewicht sind nicht dasselbe.

Warum stimmen Packungsgrößen nicht exakt mit der Liste überein?

Handelsübliche Packungen treffen die Beispielmengen selten aufs Gramm genau, weil sie in festen Größen angeboten werden. Das ist normal. Runden Sie zu Ihren üblichen Packungsgrößen und planen Sie flexibel, statt jede Position exakt nachzukaufen. Notieren Sie sich Ihre tatsächliche Packung, den Überhang, die Haltbarkeit nach dem Öffnen und den Lagerort. So bleibt die Liste eine Orientierung und wird nicht zur starren Einkaufsvorschrift.

Kann ich Produkte innerhalb einer Gruppe austauschen?

Ja. Die einzelnen Beispielprodukte sind austauschbare Bausteine innerhalb ihrer Lebensmittelgruppe. Ersetzen Sie sie durch Lebensmittel, die Ihr Haushalt mag und verträgt, und achten Sie dabei auf eine ähnliche Menge und Rolle. Bohnen und Erbsen können laut BLE etwa durch Kichererbsen, Linsen oder Lupinen ersetzt werden. Behaupten Sie dabei keine Nährwertgleichheit für jedes konkrete Produkt und prüfen Sie Zubereitungsbedarf und Verträglichkeit.

Gibt es eine vegetarische offizielle Tabelle?

Ja, die BLE stellt eine ovo-lacto-vegetarische Beispieltabelle bereit. Die übrigen Gruppen entsprechen der Mischkost; anstelle von Fleisch, Wurst und Fisch tritt eine Ersatzgruppe von rund 1,3 kg mit Beispielen wie Tofu, vegetarischen Bratlingen, vegetarischer Wurst, Brotaufstrich, vegetarischer Salami und fünf Eiern der Größe M. Diese Variante enthält also Ei und Milchprodukte. Die Originalquelle ist im Quellenteil direkt verlinkt.

Ist die vegetarische Tabelle vegan?

Nein. Die vegetarische BLE-Tabelle ist ovo-lacto-vegetarisch und enthält Eier und Milchprodukte. Sie ist damit ausdrücklich nicht vegan. Ein veganer Vorrat braucht eine eigene, fachlich geprüfte Zusammensetzung – Hülsenfrüchte, Nüsse und geeignete haltbare Pflanzendrinks können Bausteine sein. Für eine Nährstoffeinschätzung ist eine qualifizierte Ernährungsberatung sinnvoll. AllesBereit führt keine individuelle Nährstoffrechnung durch.

Sind alle genannten Produkte ohne Kühlung haltbar?

Nein. Nicht jedes Beispielprodukt ist ungekühlt haltbar. H-Milch ist ungeöffnet haltbar, nach dem Öffnen aber kühlpflichtig; Hartkäse, Eier, Dauerwurst und viele vegetarische Ersatzprodukte benötigen Kühlung. Weil ein Notfall mit einem Stromausfall zusammentreffen kann, planen Sie ausreichend direkt essbare, ungekühlt haltbare Alternativen ein und prüfen bei jedem Produkt den Lagerhinweis. Kühlpflichtige Beispiele sind eine Ergänzung, keine stabile Basis.

Wie plane ich die Liste für eine Familie?

Nehmen Sie die Ein-Personen-Beispieltabelle als Ausgangspunkt, multiplizieren Sie sie aber nicht einfach. Planen Sie für die Menschen, die tatsächlich im Haushalt leben, und berücksichtigen Sie Kinder, Senioren, Allergien und besondere Bedarfe individuell. Kinder rechnen Sie nicht mit dem Erwachsenenmodell hoch, Säuglinge werden nicht berechnet. Wählen Sie vertraute Lebensmittel, die alle mögen und vertragen.

Kann ich die BLE-Werte einfach mit der Personenzahl multiplizieren?

Nur grob und mit Vorbehalt. Die Ein-Personen-Werte sind ein Ausgangspunkt, aber kein exakter Multiplikator. Kinder zählen nicht als halbe Person und werden nicht mit dem Erwachsenenmodell hochgerechnet, Senioren reduzieren Sie nicht pauschal, und Säuglinge berechnen Sie hier gar nicht. Berücksichtigen Sie außerdem unterschiedliche Vorlieben und Verträglichkeiten. Passen Sie die Mengen an die tatsächlichen Personen an, statt die Liste starr zu vervielfachen.

Muss ich meine E-Mail angeben?

Nein. Alle Werte sehen Sie ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Angabe direkt auf dieser Seite.

Wie aktuell sind die Angaben?

Der Recherche- und Quellenstand dieser Seite ist der 14.07.2026. Bei einer späteren Änderung von BBK oder BLE wird die AllesBereit-Darstellung erst nach neuer Prüfung aktualisiert – maßgeblich sind immer die aktuellen Originalquellen. Diese finden Sie im Quellenteil direkt verlinkt, sodass Sie den jeweils aktuellen Stand bei BBK und BLE selbst nachlesen können.

Wo finde ich den BLE-Vorratskalkulator?

Der Vorratskalkulator wird von der BLE bereitgestellt und ist im Quellenteil dieser Seite direkt verlinkt. Mit ihm können Sie die Beispielmengen an Ihre Personenzahl anpassen. Beachten Sie auch dort, dass die Ergebnisse Beispielwerte sind und keine persönliche Ernährungsvorgabe. Kinder und Säuglinge lassen sich nicht einfach hochrechnen. Nutzen Sie den Kalkulator als Orientierung und passen Sie das Ergebnis an Ihre tatsächlichen Essgewohnheiten an.

Brauche ich Langzeit- oder Spezialnahrung?

Für einen normalen Zehn-Tage-Vorrat nicht. Die Basis bilden normale, haltbare Supermarktlebensmittel, die Ihr Haushalt kennt und verbraucht. Langzeit- oder Spezialnahrung wie Dosenbrot oder gefriergetrocknete Gerichte kann für begrenzten Platz oder ein Notgepäck interessant sein, ist aber keine Grundlage. Produkt- und Haltbarkeitsvergleiche gehören nicht auf diese Seite und behandelt der Beitrag Notnahrung ehrlich eingeordnet.

Darf ich BBK- oder BLE-Logos auf meiner privaten Liste verwenden?

AllesBereit verwendet bewusst keine BBK- oder BLE-Logos, keinen Bundesadler und keine amtliche Optik und behauptet keine behördliche Prüfung oder Freigabe. Für Ihre eigene private Liste gilt: Behördenlogos und amtliche Kennzeichen sind geschützt, und wir geben dazu keine Rechtsberatung. Sicher ist, dass eine private Arbeitshilfe ohne solche Logos und ohne amtlichen Anschein auskommt. Verlinken Sie stattdessen die Originalquellen für den offiziellen Stand.

Ruhiger Abschluss

Die offizielle Notvorrat-Liste ist verständlicher, als sie zunächst wirkt: Das BBK nennt das Ziel von möglichst zehn Tagen, die BLE liefert die Beispieltabelle für eine Person und zehn Tage, und Sie passen die Mengen an die Menschen in Ihrem Haushalt an. Alle Werte sehen Sie sichtbar auf dieser Seite, die Originalquellen sind direkt verlinkt.

Nutzen Sie die Tabelle als ruhige Orientierung, nicht als starre Vorschrift, und denken Sie Wasser, Kühlpflicht und Lagerplatz mit. Der Ratgeber zum Anlegen des Notvorrats hilft beim Übertragen in den Alltag. So bleibt Vorsorge einfach erledigt – ohne amtlichen Anschein und ohne Druck.

Passend dazu: Notnahrung wie Dosenbrot und NRG-5 einordnen.

Quellen & Stand

Stand: 14.07.2026. Empfehlungen, Beispielmengen und Kalkulatoren können sich ändern. Diese Seite erklärt öffentlich zugängliche Empfehlungen von BBK und BLE und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsfachliche Beratung. Diese Seite ist eine private Erklärung und kein amtliches Dokument. Die Mengen sind Beispielwerte und müssen an Alter, Gesundheit, Allergien, Ernährungsform, Lagerplatz und tatsächliche Essgewohnheiten angepasst werden.

  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): Essen und Trinken bevorraten – Empfehlung, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können; drei Tage als hilfreicher Einstieg.
  • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): Vorratstabelle Mischkost – Beispielmengen für eine Person und zehn Tage auf Basis von durchschnittlich 2.200 Kilokalorien pro Tag.
  • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): ovo-lacto-vegetarische Vorratstabelle – Ersatzgruppe von rund 1,3 kg mit Eiern und vegetarischen Ersatzprodukten.
  • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): Vorratskalkulator – Rechenhilfe zur Anpassung der Beispielmengen an die Personenzahl.

Hinweis: Die verlinkten Seiten von BBK und BLE sind die maßgeblichen Originalquellen. Bei Abweichungen gilt der jeweils aktuelle amtliche Stand; die AllesBereit-Darstellung wird erst nach erneuter Prüfung angepasst.